Evaluation

ein Bericht mit Diagrammen

Die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" wird auf Ebene des Programms evaluiert.

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Die gemeinsame „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern wird durch eine unabhängige, programmbegleitende Evaluation bewertet. Mit der Durchführung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Abstimmung mit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz die Firma Rambøll Management Consulting GmbH (Berlin) beauftragt.

Die Evaluation wird die Umsetzung des Förderprogramms und seine Auswirkungen auf Strukturen, Prozesse und Inhalte der hochschulischen Lehrerbildung untersuchen. Ihre Zwischenergebnisse werden Bund und Länder bei der Nachsteuerung und weiteren Ausgestaltung des Förderprogramms unterstützen. Fokussiert werden u.a.:

  • der Beitrag des Förderprogramms zu einer Profilbildung der Lehrerbildung sowie zur Optimierung ihrer institutionellen und strukturellen Bedingungen,
  • der Transfer von Erkenntnissen zwischen den programmbeteiligten Hochschulen, in die Hochschullandschaft insgesamt und in die posthochschulischen Phasen der Lehrerbildung,
  • das Auftreten von Nebenfolgen, die durch das Förderprogramm verursacht werden,
  • die Einbettung des Förderprogramms in das Förderumfeld und
  • die Ausgestaltung des Förderprogramms durch das Programmmanagement.

Zwischen Hochschule, Referendariat und Schulpraxis sowie unter dem Einfluss föderaler Besonderheiten bewegt sich die Lehrerbildung in Deutschland in einem komplexen Bedingungsgefüge. Weitere Herausforderungen an die Evaluation ergeben sich aus den heterogenen Ausgangsbedingungen und Zielsetzungen der geförderten Hochschulen. In der Konzeption und Durchführung der Evaluation kooperiert Rambøll Management Consulting mit Professor Herbert Altrichter, Universität Linz. Gemeinsam wird ein adäquates Untersuchungsdesign entwickelt, das Wirkungsanalysen mit dem theoretischen Rahmen der Educational Governance verknüpft. Zum Einsatz kommen quantitative und qualitative Erhebungsinstrumente. Hierzu zählen Dokumentenanalysen, Online-Befragungen, Experteninterviews, Fallstudien und Gruppendiskussionen in Workshops.