Zukunftswerkstatt Inklusion 2018 - Eine gemeinsame Workshopreihe der Universitätsallianz Ruhr

Lehrerinnen und Lehrer mit Kompetenzen für ein erfolgreiches Unterrichten in inklusiven Settings werden in allen Schulformen gesucht. Deshalb haben die Universität Duisburg-Essen (Professionalisierung für Vielfalt), die Technischen Universität Dortmund (Dortmunder Profil für inklusionsorientierte Lehrer/-innenbildung) und die Ruhr Universität Bochum im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Inklusion“ ein hochschulübergreifendes Austauschformat entwickelt.

Christoph Dicke vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Für den Auftakt der gemeinsamen Workshopreihe der Universitätsallianz Ruhr konnte Christoph Dicke, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, gewonnen werden.

Tim Tillmann/Zentrum für Lehrerbildung, Universität Duisburg-Essen

Lehrerinnen und Lehrer mit Kompetenzen für ein erfolgreiches Unterrichten in inklusiven Settings werden dringend in allen Schulformen gesucht. Die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" befördert an nahezu allen geförderten Hochschulstandorten die Entwicklung entsprechender Konzepte. Auch die Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen) möchten ihren Lehramtsstudierenden den Erwerb dieser einschlägigen Kompetenzen ermöglichen. Dafür reformieren die drei Hochschulen gegenwärtig ihre Lehramtsstudiengänge.

Dieser Reformprozess verläuft äußerst dynamisch. Das junge Forschungsfeld verzeichnet im Kontext der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" einen kontinuierlichen und anhaltenden Erkenntniszuwachs. Folglich müssen aktuelle Forschungsbefunde fortlaufend in die Ausbildung integriert werden.

Bereits parallel zu diesem Prozess sollen Lehramtsstudierende regelmäßig einen Überblick über die aktuell entstehenden Konzepte erhalten und zentrale Basiskompetenzen erwerben. Dafür wurde die Zukunftswerkstatt Inklusion entwickelt. Dozierende aller drei Standorte präsentieren nach einer einführenden Plenarveranstaltung ihre neu entwickelten Konzepte in Form von Workshops für Masterstudierende. So wird sichergestellt, dass auch Studierende in der Spätphase ihres Studiums auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Gleichzeitig stellt die jährliche Konzeptionierung der Zukunftswerkstatt ein hochschulübergreifendes Austauschformat für die Dozierenden dar, in dessen Rahmen die fortlaufende, standortspezifische Ausgestaltung des Ausbildungsprofils erörtert wird.

2018 wurde die Veranstaltung zum dritten Mal mit rund 140 Studierenden durchgeführt. Nach einem gemeinsamen Auftakt stellten Dozierende der drei Universitäten ihre neu entwickelten Konzepte im Rahmen von 18 Workshops an den drei Standorten vor.  Die Reihe wurde äußerst positiv durch die Teilnehmenden rezipiert. So lässt sich auf Basis der ex-post Evaluation (Rücklauf: 125 Evaluationsbögen) im Hinblick auf Inhalt, Wirkung und Zufriedenheit mit der Reihe eine positive Bilanz ziehen.

Evaluationsergebnisse der Zukunftswerkstatt Inklusion

Aus dem Evaluationsbericht der Workshopreihe "Zukunftswerkstatt Inklusion"

Anna Vaskova/ Technische Universität Dortmund 2018

Auch einzelne Inhaltsaspekte der Reihe wurden gut bis sehr gut, die Wirkung der Reihe auf die Selbstwirksamkeit der Studierenden ebenfalls positiv beurteilt.

Die Zukunftswerkstatt Inklusion 2019 startet am 28. März 2019.

Weiterführende Informationen zu der Reihen finden Sie auf der ZLB-Website sowie auf der ProViel-Website der Universität Duisburg-Essen.