Projekte

In der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung derzeit 49 Projekte. An sechs dieser Projekte sind mehrere Hochschulen beteiligt. Insgesamt machen 59 Hochschulen in allen Ländern mit. Im Folgenden können Sie die Projekte über eine Deutschlandkarte, über eine Liste oder mit Hilfe einer Suchfunktion aufrufen.

SKILL

Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung

Neuigkeiten / Meldungen

  • 29.06.2018

    Unsere Pläne für das zweite Halbjahr 2018

    Unser Projekt kann nun bereits auf eine Laufzeit von fast zweieinhalb Jahren zurückblicken. Über unsere Aktivitäten möchten wir Sie mit dem öffentlichen Projektbericht informieren (pdf-Fassung und interaktive Version).

    Mehr zu unseren Plänen für das zweite Halbjahr 2018 können Sie in der Rubrik Aktuelles lesen.

  • 23.04.2018

    Öffentlicher Projektbericht jetzt auch als interaktive pdf-Datei

    Das Projekt SKILL kann nun bereits auf eine Laufzeit von fast zweieinhalb Jahren zurückblicken. Über unsere Aktivitäten möchten wir Sie mit dem öffentlichen Projektbericht informieren. Diesen finden Sie hier im Portal der Qualitätsoffensive. Für den aktuellen Bericht haben wir neben der regulären pdf-Fassung auch eine interaktive Version erstellt. Diese stellen wir Ihnen ab sofort auf der SKILL-Homepage zum Download zur Verfügung.

  • 12.03.2018

    Fabrik für kritisches Denken

    Lehramtsstudent Hannes Wenzel hat im Wintersemester den „Information & Media Literacy Think Tank“ besucht und zieht im Video Bilanz. Das Thema beschäftigt die Universität weiter: Im November richtet sie eine interdisziplinäre Tagung dazu aus. Gerade läuft der Call for Papers.

    Bei dem „Information & Media Literacy Think Tank“ handelt es sich um ein neues, interdisziplinäres Lehrformat, das im Wintersemester 2017/2018 erstmals im Didaktischen Labor der Universität Passau stattgefunden hat. Lehramtsstudierende diskutierten gleichberechtigt mit Expertinnen und Experten über die Herausforderungen von Bildung im digitalen Zeitalter, über mediale Konstruktionen von Realität, über Phänomene wie alternative Wahrheiten und Fake News.

    Am Ende des Think Tanks sollten stehen: angehende Lehrkräfte, die ihren eigenen Umgang mit Medien, Technologien, und deren Inhalten – den neuen und alten – kritisch reflektieren können und dieses Bewusstsein an ihre künftigen Schülerinnen und Schüler weitergeben können. Hannes Wenzel, 26, ist einer dieser angehenden Lehrkräfte.

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  • 20.02.2018

    Lehramtsstudierende entwickeln Impfstoff gegen Fake News

    Sie ahnen es: Das ist natürlich Blödsinn. Die korrekte Meldung lautet: Angehende Lehrkräfte entwickeln an der Universität Passau Ideen, wie sie Schülerinnen und Schüler für Fake News sensibilisieren könnten.

    Das war jedenfalls eines der Themen im neuen interdisziplinären Lehrformat „Information & Media Literacy Think Tank“ im Didaktischen Labor an der Universität Passau, in das sich Studierende gleichberechtigt mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen einbringen. Input für die Sitzung unter dem Titel „Fake News & Alternative Facts are Everywhere – Oder warum ‚postfaktisch’ das Wort des Jahres 2016 geworden ist“ gaben die Amerikanistin Dr. Sarah Makeschin und die Mediensemiotikerin Amelie Zimmermann.

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  • 28.11.2017

    Think Tank "Information and Media Literacy"

    Informationsflut, Fake News, Alternative Fakten – diese Phänomene fordern neue Formate im Unterricht und in der universitären Bildung: Das SKILL-Teilprojekt „Information & Media Literacy“ reagiert darauf mit einem Think Tank, einer Denkfabrik, in der Lehramtsstudierende gleichberechtigt mit Dozierenden überlegen, wie sie nachfolgende Generationen für die digitale Informations- und Wissensgesellschaft fit machen können.

    Kritisch Lesen & Schreiben lernen für Digital Natives

    Dr. Sarah Makeschin über den "Information & Media Literacy Think Tank", der in diesem Wintersemester erstmals für Lehramtsstudierende stattfindet - und zwar im Didaktischen Labor der Universität Passau.

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    Prof. Dr. Guido Pollak über Schulwahrheit im digitalen Zeitalter

    Der Pädagoge Prof. Dr. Guido Pollak gewährt Einblicke in den Information & Media Literacy Think Tank, der in diesem Wintersemester erstmals für Lehramtsstudierende stattfindet, und in sein Verständnis von Bildung in einer digitalisierten Welt.

    Zum Video

    Über das Format

    Der "IML-Think Tank" ist ein Veranstaltungsformat das auf Interdisziplinarität, Interaktion, Diskussion und aktive Beteiligung setzt: Es gibt jeweils zwei inhaltliche Hauptblöcke. Jede der inhaltlichen Sitzungen wird von einem Teaching-Tandem gestaltet. Neben den inhaltlichen Sitzungen finden zudem immer wieder gemeinsam gestaltete Discussion-Sessions statt. Die Absolvierung der Prüfungsleistung im IML-Think Tank erfolgt über ein Portfolio.

  • 12.10.2017

    Orientierung im ‚Theorie-Irrgarten‘ der Mathematik durch interaktive mathematische Landkarten

    Hinweis: Den vollständig bebilderten Artikel können Sie in unserem Blog lesen.

    Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „SKILL“ (Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung) an der Universität Passau entstehen neue vernetzte Lehr-Lern-Formate für eine innovative Lehrerbildung. Das Teilprojekt Mathematik entwickelt dabei eine interaktive mathematische Landkarte, mit deren Hilfe sich die Studierenden in einem Seminar die Zusammenhänge zwischen Schul- und Hochschulgeometrie verdeutlichen können. Dadurch soll die Relevanz des fachwissenschaftlichen Studiums für den späteren Lehrberuf deutlicher hervortreten.

    Im Irrgarten der Mathematik: „Wozu brauche ich das denn bitte?!“

    Montag, 8:15 Uhr Mathematikvorlesung: 90 Minuten hohes Niveau, das volle Konzentration erfordert. Jede Definition muss schnell verinnerlicht werden, da sie für die darauf folgenden Sätze benötigt wird. Ebenso werden die meisten Sätze und Lemmata (Zwischenschritte) im Beweis des nächsten Satzes oder Lemmas benutzt. Diesen, teils mehrseitigen Beweisen Schritt für Schritt zu folgen, erfordert einige Anstrengung. Am Ende der Vorlesung verlassen die Studierenden den Hörsaal ziemlich erschöpft und voller Fragen: „Wozu brauche ich das denn bitte?!“ – „Wieso muss ein Lehrer sowas wissen?“ – „Das hat doch nichts mit dem Schulstoff zu tun!“

    Der Spagat zwischen Schulmathematik und Mathematikstudium

    Diese oder ähnliche Vorwürfe muss sich die universitäre Mathematikausbildung für Lehramtsstudierende immer wieder gefallen lassen. Viele Studierende sehen keinen Sinn in der fachwissenschaftlichen Ausbildung, da sie die Schulmathematik (das, was von ihnen gelehrt werden soll) und die Hochschulmathematik (das, was sie gerade lernen sollen) als zwei getrennte Welten wahrnehmen. Sie übersehen, dass sie durch die Betrachtung des Stoffes aus einer höheren Warte ein tieferes Verständnis erzielen und dadurch im späteren Unterricht verständlichere und fachlich besser fundierte Erklärungen geben können.

    Aber das ist keineswegs ein Phänomen unserer Zeit. Schon der berühmte Mathematiker Felix Klein schrieb 1908:

    „Der junge Student sieht sich am Beginn seines Studiums vor Probleme gestellt, die ihn in keinem Punkte mehr an die Dinge erinnern, mit denen er sich auf der Schule beschäftigt hat; natürlich vergißt er daher alle diese Sachen rasch und gründlich. Tritt er aber nach Absolvierung des Studiums ins Lehramt über, so soll er plötzlich eben diese herkömmliche Elementarmathematik schulmäßig unterrichten; da er diese Aufgabe kaum selbstständig mit der Hochschulmathematik in Zusammenhang bringen kann, so wird er in den meisten Fällen recht bald die althergebrachte Unterrichtstradition aufnehmen.“ (Elementarmathematik vom Höheren Standpunkte aus, S.1)

    Hier muss also Veränderung her!

    Bausteine für ein innovatives Mathematikstudium für angehende Lehrerinnen und Lehrer

    Einen ersten, fächerübergreifenden Schritt geht dazu das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt SKILL. Es hat zum Ziel, die Fachdisziplinen und Fachdidaktiken in der Lehramtsausbildung besser zu vernetzen und die Lehramtsausbildung insgesamt stärker in den Fokus zu rücken. Dabei werden im Teilprojekt Mathematik – nach der Idee des Passauer Mathematikdidaktikers Prof. Dr. Matthias Brandl – sogenannte interaktive mathematische Landkarten erstellt.

    Eine interaktive mathematische Landkarte sieht aus wie ein virtueller dreidimensionaler Baum oder ein Netz.

    Abbildung 1

    Die einzelnen Verzweigungsstellen oder Knoten stellen dabei wichtige Entwicklungen in der Mathematik dar und sind mit anderen Knoten verbunden, die auf diesen Entwicklungen beruhen. Dabei wird in der horizontalen Dimension die thematische Nähe zweier Knoten durch ihren Abstand dargestellt und in der vertikalen Dimension die zeitliche Entwicklung.

    Interaktive mathematische Landkarten: Das Beispiel Pythagoras

    Wenn man sich zum Beispiel den Ausschnitt über die Satzgruppe des Pythagoras und dazu verwandte Themen anschaut, sieht das schematisch gesehen wie folgt aus:

    Abbildung 2

    Von der Schulmathematik…

    Die Satzgruppe des Pythagoras gehört zur Dreiecksgeometrie – hier beginnt der Baum. Erstmalig wird die Formel „a2+b2=c2“ 1700 v. Chr. auf einer Tontafel in Babylon erwähnt. Die Formulierung und der Beweis des Satzes geht zurück auf den Namensgeber, Pythagoras von Samos (520 v. Chr.) – der nächste größere Abschnitt im Baum. Aus dem Satz des Pythagoras lassen sich direkt der Höhensatz und der Kathetensatz ableiten. Diese wurden in den Elementen von Euklid (320 v. Chr.) bewiesen. Der Sinussatz und der Kosinussatz hängen auch eng mit dem Satz des Pythagoras zusammen, jedoch benötigt man dafür noch trigonometrische Funktionen. Soweit wird noch alles in der Schule behandelt.

    …zur Hochschulmathematik

    Aber die Mathematik hört hier noch nicht auf. Der Satz des Pythagoras lässt sich in abgewandelter Form auch auf beliebige Dreiecke anwenden. Dabei ersetzen Parallelogramme die Quadrate im Satz des Pythagoras. Man erhält dann die Flächenformel von Pappos (350 n. Chr.). Ebenso lässt sich der Sinussatz erweitern auf allgemeine sphärische Dreiecke (Abu l Wafa, 980 n. Chr.). Die Sinus – und die Kosinusfunktion besitzen auch eine Reihendarstellung. Diese wurde zuerst von Isaac Newton gefunden (1704 n. Chr.). Zu all diesen – teils deutlich über die Schulmathematik hinausgehenden – Themen können weitere Informationen online zur Verfügung gestellt und an den einzelnen Knoten verlinkt werden.

    Ein Ausweg aus dem Irrgarten

    Die Stärken einer solchen interaktiven mathematischen Landkarte liegen darin, dass durch die Visualisierung in drei Dimensionen die Zusammenhänge besser nachvollzogen werden können. Anhand von Abbildung 2 sieht man den Vorteil gegenüber einer Darstellung in nur zwei Dimensionen: Die Anordnung lässt vermuten, dass zwischen dem Höhensatz und dem Kosinussatz eine enge thematische Verwandtschaft besteht – scheinbar enger als zwischen Höhensatz und Kathetensatz. Tatsächlich ist das aber nicht der Fall: Der täuschende Eindruck der thematischen Nähe kommt dadurch zustande, dass in Abbildung 2 die dritte Dimension, die aus der Skizze heraus, bzw. in die Skizze hinein geht, nicht dargestellt werden kann. Der Grafik fehlt also der interaktive Aspekt der interaktiven mathematischen Landkarte. Dieser erlaubt es unter anderem, dass die Landkarte gedreht werden kann und thematische Verwandtschaften besser dargestellt werden können.

    Test der interaktiven mathematischen Landkarte in der Lehrerbildung

    In der fertigen interaktiven mathematischen Landkarte werden am Ende die Beziehungen zwischen den einzelnen Knotenpunkten also noch besser erkennbar sein. Das ist für das Lehren und Lernen eine enorme Erleichterung. Ein weiterer Vorteil dieser Visualisierung ist, dass die Entwicklung eines Themas im Zeitverlauf verfolgt werden kann (der Zeitpfeil neben den Knoten). Ebenso kann man sich in der Landkarte sogenannte horizontale Schnitte anzeigen lassen. Diese bilden den momentanen Entwicklungsstand und die thematische Nähe verschiedener Themenbereiche zu einem bestimmten Zeitpunkt ab.

    Abbildung 3

    Zusätzlich können die einzelnen Knoten mit weiterführenden Informationen im Netz oder zusätzlichen Materialien verlinkt werden, die z.B. auf einer Lernplattform wie ILIAS oder Moodle hinterlegt sind. Solche interaktiven mathematischen Landkarten können dann in Seminaren eingesetzt werden. Eine Testphase für den Bereich der Geometrie ist am Lehrstuhl von Prof. Dr. Brandl im Wintersemester 2017/2018 geplant. Die Vorteile der dreidimensionalen Visualisierung werden es den Studierenden erleichtern, die Zusammenhänge zwischen Schul- und Hochschulmathematik zu verstehen.

    Spaß am Studium – auch in Mathematik!

    Die interaktiven mathematischen Landkarten werden die Studierenden auch dabei unterstützen können, sich eigene Beispiele zu Theorien zu überlegen und diese für den späteren Schulunterricht als Lehr- und Lernmaterial einzusetzen. Zu hoffen ist, dass künftige Generationen von Studierenden, aber auch von Schülerinnen und Schülern, sich dadurch besser im vermeintlichen Irrgarten der mathematischen Theorie orientieren können – und dabei Spaß haben.

    Alle Abbildungen: Universität Passau (Andreas Datzmann) 2017 (erstellt mit: GeoGebra/ yEd Graph Editor).

  • 22.06.2017

    Das DiLab - Raum für Lehrinnovation

    Open DiLab Day im Klassenzimmer der Zukunft

    Am Mittwoch, den 24. Mai war es wieder soweit: Unter dem Motto „Gib dem DiLab ein Gesicht“ öffnete das Didaktische Labor erneut seine Türen: Sowohl Lehramtsstudierende und Dozierende wie auch weitere Interessierte wurden herzlich willkommen geheißen, die vielfältigen Möglichkeiten des DiLab kennenzulernen. Dabei konnten sich die Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild vom „Klassenzimmer der Zukunft“ und von den Lehrprojekten machen, die im DiLab innovative Lehrformate enwickeln. An unterschiedlichen Stationen ließ sich außerdem ein Einblick in die entstehenden pädagogisch-didaktischen Konzepte gewinnen und die Ausstattung des DiLab, unter anderem Dokumentenkameras, Green Screen und interaktive Tafeln (großformatige Touch-Displays), ausprobieren.

    Viele Gäste begrüßten sowohl die gesteigerte Interaktivität für die Unterrichtsgestaltung wie auch die verstärkte Praxisnähe, die damit in der Lehrerbildung angestrebt wird: An vielen Schulen gehören Dokumentenkameras oder auch interaktive Whiteboards zwar schon zur Ausstattung. Eingesetzt werden sie aber häufig noch sehr zögerlich, und ihre pädagogisch-didaktischen Potenziale werden oft noch nicht ausgeschöpft.

    Raum für Lehrinnovation

    Das Projekt SKILL setzt in der universitären Lehrerbildung genau an dieser Stelle an: Mit dem DiLab steht Studierenden, Lehrenden in der Lehrerbildung und den mit SKILL kooperierenden Schulen ein hochmoderner Unterrichtsraum zur Verfügung. Die vier SKILL-Lehrprojekte aus den Bereichen Germanistik, Information and Media Literacy, Kunst Musik Sport sowie Mathematik erproben dort bereits innovative Lehr- und Lernformen. Das DiLab öffnet darüber hinaus für alle Interessierten regelmäßig seine Türen. Getragen wird das BMBF-Projekt vom Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik der Universität Passau (ZLF) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Passauer Hochschullehrenden und natürlich wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es ist Teil der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern.

    Erste Eindrücke über das Potenzial des Raumes vermittelt auch der im Frühjahr entstandene Film über das DiLab.

    Angebote im DiLab

    Für Studierende

    Für Studierende steht das DiLab im Rahmen der „Open DiLab Hours“ wöchentlich mehrere Stunden für das Ausprobieren eigener Unterrichtssequenzen, die Gestaltung von Lernumgebungen oder die Produktion von Lernmaterial zur Verfügung. Die Studierenden profitieren außerdem von den Lehrveranstaltungen der SKILL-Lehrprojekte. Außerhalb der Open DiLab Hours hält das SKILL-Beratungsnetzwerk Informationen und Ansprechpartner für Studierende bereit.

    Für Lehrende

    Lehrende haben die Möglichkeit, an den Einweisungen in das Didaktische Labor für Dozierende teilzunehmen. Zudem ist das DiLab der Ort für das Lehrkolleg, dem Forum für die hochschuldidaktische Professionalisierung speziell in der Lehrerbildung.

    Für Schulen

    Schulen können das DiLab nutzen, wenn sie zu den SKILL-Kooperationspartnern gehören. Mit ihnen finden regelmäßige Veranstaltungen und Fortbildungen im Rahmen des Projekts SKILL statt. In Zukunft sollen auch weitere Lehrkräfte und Schulen im Rahmen von speziellen „Open DiLab Days für Schulen“ das Klassenzimmer der Zukunft kennenlernen können. Diese werden voraussichtlich im Wintersemester 2017/2018 stattfinden.

    Der Ideenwettbewerb Gib dem DiLab ein Gesicht läuft noch bis zum 2. Juli 2017.

  • 14.06.2017

    Das Didaktische Labor der Universität Passau - Raum für Lehrinnovation

    "SKILL" steht für "Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung". Es ist ein Projekt zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung, an dem mehrere Fakultäten und Einrichtungen der Universität Passau beteiligt sind. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Einrichtung eines Didaktischen Labors (DiLab) zur Entwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte in der Passauer Lehrerbildung. Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, Dekan Prof. Dr. Dieter Anhuf und Projektleiterin Prof. Dr. Jutta Mägdefrau weihten im Beisein von Oberbürgermeister Jürgen Dupper sowie weiteren Ehrengästen am 8. Mai das neue Didaktische Labor am Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik der Universität Passau ein. Seit dem Wintersemester 2016/17 wird das Labor mit dem Beinamen "Klassenzimmer der Zukunft" bereits durch Lehramtsstudierende und Dozierende genutzt. Nun steht der Raum auch für Schulen und Lehrerfortbildungen zur Verfügung und könnte so zum Grundstein für ein Lehrerfortbildungszentrum Digitalisierung an der Universität Passau werden.

    Erste Eindrücke aus dem DiLab stehen im Videoportal der Universität Passau zur Verfügung.

  • 14.05.2017

    Im "Klassenzimmer der Zukunft" können künftig auch Lehrkräfte die Schulbank drücken

    Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth, Dekan Prof. Dr. Dieter Anhuf und Projektleiterin Prof. Dr. Jutta Mägdefrau weihten im Beisein von Oberbürgermeister Jürgen Dupper sowie weiteren Ehrengästen am 8. Mai das neue Didaktische Labor am Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik der Universität Passau ein. Seit dem Wintersemester 2016/17 wird das Labor mit dem Beinamen "Klassenzimmer der Zukunft" bereits durch Lehramtsstudierende und Dozierende genutzt. Nun steht der Raum auch für Schulen und Lehrerfortbildungen zur Verfügung und könnte so zum Grundstein für ein Lehrerfortbildungszentrum Digitalisierung an der Universität Passau werden.

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  • 12.05.2017

    Studentischer Ideenwettbewerb "Gib dem DiLab ein Gesicht!"

    Das DiLab als Raum verkörpert den Treffpunkt Lehramt und ist Raum für Lehrinnovation. Das Didaktische Labor (kurz DiLab) ist ein moderner Unterrichtsraum, der allen an innovativer Lehre interessierten Studierenden und Dozierenden der Universität Passau offen steht.

    Wir suchen für das DiLab repräsentative Grafiken, die das Didaktische Labor thematisch aufgreifen und dazu dienen, das DiLab zum Identifikationsort für das Lehramt an der Universität Passau zu machen.

    Die beste Einreichung wird als Plakette an der Tür des Raumes NK 211 (dem DiLab) angebracht.

    Die Ausschlussfrist zur Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist der 2. Juli 2017.

    Weitere Informationen

  • 25.10.2016

    SKILL bei Programmkongress zur Qualitätsoffensive

    Es tut sich was in der Lehramtsausbildung! Digitale Medien, Stärkung des Praxisbezugs, professionelle Beratungsangebote und die Vernetzung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft sind nur einige Schwerpunkte der insgesamt 49 Projekte, die in das bundesweite Förderprogramm Qualitätsoffensive Lehrerbildung aufgenommen wurden. Zum 1. Programmkongress in Berlin am 10./11. Oktober 2016 kamen über 500 Vertreterinnen und Vertreter aus den Projekten und aus Einrichtungen mit Bezug zur Lehramtsausbildung, um sich über diese und andere Themen auszutauschen. Das Projekt SKILL stellte im Rahmen einer Posterausstellung die verschiedenen Passauer Teilprojekte – Germanistik, Information and Media Literacy, Kunst Musik Sport und Mathematik – mit ihren Zielen vor.

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  • 19.10.2016

    Meldung Passauer Modellprojekt SKILL öffnet "Klassenzimmer der Zukunft"

    Das Projekt "SKILL" wird seit Januar 2016 aus Mitteln des Bundes gefördert. Ziel des Projekts ist es nicht nur, Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaft zusammenzubringen, sondern auch, die Schulen aus der Region in die Lehramtsausbildung einzubinden. Mit dem neu geschaffenen Didaktischen Labor mit dem Beinamen "Klassenzimmer der Zukunft" haben Schulkooperationen an der Universität Passau nun einen zentralen Identifikationsort gefunden. Im Oktober wurden in einem Workshop erste Themenfelder der Zusammenarbeit abgesteckt.

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  • 01.09.2016

    Wissenschaftlich und praktisch zugleich – der professionelle Blick auf Kinderliteratur (Mini-Konferenz des SKILL-Teilprojekts Germanistik)

    In einem fünftägigen Blockseminar des Teilprojekts Germanistik im September 2016 beschäftigten sich die Teilnehmerinnen unter der gemeinsamen Leitung der beiden Dozentinnen Romina Seefried (Literaturwissenschaft) und Mirjam Dick (Didaktik der deutschen Sprache und Literatur) eigenaktiv mit den Begriffen und Konzepten eines literatursemiotischen Lehrwerkes und wandten diese sogleich kreativ auf ein kinderliterarisches Werk ihrer Wahl an. Die Wege der Erarbeitung und Dokumentation waren frei und vielfältig.

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  • 08.07.2016

    SKILL- Seminare laufen im WS 16/17 an!

    Im Rahmen von SKILL werden in den beteiligten Lehrprojekten interdisziplinäre Lehrkonzepte als Modellseminare entwickelt, die im Didaktischen Labor begleitet, erprobt und evaluiert werden. Sie haben zum Ziel, universitäre Lehre zu de-fragmentieren und dem Lehramtsstudium innerhalb der Universität mehr Sichtbarkeit zu verleihen (De-Marginalisierung).

    Die Modellseminare sollen einen Schneeballeffekt auf andere Teildisziplinen, Themenbereiche und Lehrbereiche haben: Mit erfolgreichen Konzepten und Unterstützungsangeboten wird für Nachahmung geworben. So beginnt mit der Unterstützung des Teams im Didaktischen Labor ein Innovationskreislauf für Qualitätsentwicklung in der lehrerbildungsbezogenen Lehre.

    Von den sich derzeit entwickelnden Modellseminaren stehen die ersten ab dem Wintersemester 2016/2017 für Studierende zur Teilnahme bereit. Das Didaktische Labor steht für Studierende ebenfalls im Laufe des Wintersemesters 2016/2017 im Rahmen der Open DiLab Hours offen.

  • 20.04.2016

    Erfolgreicher Auftakt für "SKILL"

    Das Projekt „Strategien des Kompetenzerwerbs: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung“ (SKILL), gefördert aus der Bund-Länder-Initiative „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“, will die Lücke zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften schließen. Bis 2019 sollen neue Seminarformate für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden entwickelt und erprobt werden. Am 5. April nahm das Projekt mit einem ganztägigen Workshop seinen wissenschaftlichen Auftakt.

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  • Zertifikat "Information and Media Literacy" für Lehramtsstudierende

    Zum Sommersemester 2018 können Studierende erstmalig vollständig zertifiziert am Progamm "Information and Media Literacy" (IML)  teilnehmen. Das Programm wurde exklusiv für das Lehramt entwickelt und will einen kompetent-kritischen Umgang mit Informationen, Wissen über mediale und technologische Vermittlungszusammenhänge sowie die Fähigkeit zur Generierung von und Kommunikation über Wissen fördern. Bereits seit dem Wintersemester 2016/2017 konnten Studierenden einzelne Veranstaltungen des Programms besuchen. Seit kurzem stehen nun alle Veranstaltungen in einem festen Vermittlungszusammenhang zur Verfügung.

    Das Zertifikat umfasst 30 ECTS und besteht aus drei Grundlagenveranstaltungen (Medienpädagogik, Mediensemiotik, Informatik), einem interdisziplinärem Think Tank, einem Verbundseminar sowie einem Transfermodul (Projektarbeit und Präsentation). Nach Absolvierung aller Module wird die Teilnahme durch ein Zertifikat des Zentrums für Lehrerbildung und Fachdidaktik bestätigt.

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