Projekte

In der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung derzeit 49 Projekte. An sechs dieser Projekte sind mehrere Hochschulen beteiligt. Insgesamt machen 59 Hochschulen in allen Ländern mit. Im Folgenden können Sie die Projekte über eine Deutschlandkarte, über eine Liste oder mit Hilfe einer Suchfunktion aufrufen.

Lehrerbildung@LMU

Lehrerbildung@LMU: Wissenschaftsbasierter Berufsfeldbezug durch adaptiv unterstützte Vernetzung

Zusammenfassung

Die LMU München hat mit dem Projekt Lehrerbildung@LMU ein zentrales Instrument zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung geschaffen. 15 Fakultäten der LMU sind in das Projekt eingebunden. Sie beteiligen sich an einem strukturierten, thematisch und konzeptionell breit gefächerten Maßnahmenbündel in fünf Schwerpunkten. Dabei hat sich die LMU zum Ziel gesetzt, im Hinblick auf Schularten und Fächer ein differenziertes und umfassendes Angebot für eine große und vielfältige Studierendenschaft anzubieten.

Um die bestehende institutionelle Vernetzung noch stärker in der Lehre wirksam werden zu lassen, werden die Fächer dabei unterstützt, ihre Erwartungen, Ziele und Ideen in die gemeinsame Weiterentwicklung der Lehrerbildung an der LMU effektiv einzubringen. Daher werden mit dem Vorhaben Lehrerbildung@LMU Projekte und Strukturen gefördert, die neben fachlich-inhaltlichen Verbesserungen zugleich die konkrete Vernetzung von Akteuren, auch mit flexibel einsetzbaren Video- und Online-Angeboten, unterstützen und Qualitätsentwicklung nachhaltig sicherstellen.

Struktur und Organisation (Arbeitsbereiche)

Schwerpunkt 1: Stärkung des Berufsfeldbezugs in den Fachwissenschaften

Das fachwissenschaftliche Studium der gewählten Unterrichtsfächer bzw. Fachrichtungen ist zentraler Bestandteil aller Lehramtsstudiengänge. Schwerpunkt 1 zielt daher darauf ab, in drei interdisziplinären Verbünden fachwissenschaftliche Studienangebote für die spezifischen Bedarfe der Adressatengruppe „Lehramtsstudierende“ auszubauen.

(A) Verbund Sprachen, Theologie und Philosophie: Im interdisziplinären Projekt Diskursarena – Nachhaltigkeit und Ethik in der Lehrerbildung der Fächer Katholische Theologie, Deutsch und Philosophie setzen sich Lehramtsstudierende fächerübergreifend mit den ökosozialen Herausforderungen einer globalisierten Welt auseinander, reflektieren eigene Lebensstile und Wertvorstellungen und erarbeiten auf dieser Grundlage Unterrichtseinheiten zu Themen nachhaltiger Bildung. Die videografierten Unterrichtsversuche werden anschließend im Seminar analysiert. Mit der KommunikationswerkstattPLUS der Fächer Deutsch sowie Phonetik und Sprachverarbeitung erhalten Lehramtsstudierende die Möglichkeit, im Rahmen von Seminaren Kompetenzen zur wertschätzenden Kommunikation und zur Rolle kommunikativer Kompetenz im Unterricht zu trainieren und zu analysieren; Sprechsituationen werden geübt und videobasiert mithilfe von Annotations-Tools (ELAN) reflektiert. Im Projekt Kontaktstudium Sprach- und Literaturdidaktik der Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Latein erwerben Lehramtsstudierende im Austausch mit Lehrkräften fundierte Kenntnisse zum Einsatz von (mehrsprachiger) Literatur im Unterricht bei verschiedenen Altersgruppen mit besonderem Augenmerk auf Kinder- und Jugendliteratur. Sie erarbeiten mithilfe der Online-Plattform Mehrsprach-O-Mat didaktisch begründete  Einsatzmöglichkeiten mehrsprachiger Texte mit dazugehörigen Rezensionen und passenden Online-Materialien.

(B) Verbund Geschichts-, Kunst- und Sozialwissenschaften: Im Projekt Geschichte PLUS erarbeiten Studierende fachwissenschaftliche und -didaktische Grundlagen für fächerübgreifenden Unterricht in den Fächern Geschichte, Sozialkunde, Geographie Kunst und Musik, z. B. zu den Themen „Mit Geschichte Kunst entdecken“ oder „Afrika fächerübergreifend entdecken“. Darüber hinaus wird der Einsatz von Augmented Reality als Lehrmittel entwickelt und erprobt. Die erarbeiteten Unterrichtsmaterialien dienen sowohl als Anregung für die universitäre Lehre als auch für den Unterricht an Schulen. Einen interdisziplinären Ansatz im Bereich Altertum und Alte Sprachen verfolgt auch Realia Classica. In dem Projekt steht die Erarbeitung von Konzepten eines modernen Lektüreunterrichts in den Fächern Latein und Griechisch im Mittelpunkt. Unterstützt wird dies durch die Erstellung von lateinischsprachigen Hörspielen sowie mit dem Aufbau einer Datenbank zur „Materiellen Kultur der Antike“ mit Bild- und Kartenmaterial, die in Kooperation mit Arbeitseinheiten der Archäologie und der Alten Geschichte entwickelt wird.

(C) Verbund Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik: Spezielle Seminare zur Verknüpfung fachmathematischer Kompetenzen mit schulmathematischen Anforderungen sowie die Entwicklung eines Pools von Übungsaufgaben in den beiden Projekten reflect@math.lmu & connexercise@math.lmu helfen Studierenden dabei, fachliche Vorlesungsinhalte zu vertiefen und sachanalytische Bezüge zur Schulmathematik zu erkennen. Im Projekt reflect@inf.lmu liegt der Fokus auf der Erprobung von „agilen Methoden“ in der Unterrichtspraxis und in der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und Methodenbeispielen im Fach Informatik. In den Lehramtsspezifischen Ergänzungen und Berufsfeldbezügen für die Grundvorlesungen Physik vertiefen die Studierenden Kenntnisse im schulbezogenen Experimentieren und werden darin unterstützt, fachwissenschaftliche Fragestellungen mit schulischer Praxis zu verknüpfen. Dazu werden u. a. „stumme Videos“, d. h. Videos von physikalischen Experimenten entwickelt und bereitgestellt, anhand derer Studierende lernen, diese zu erklären. Analog unterstützen Begleitende E-Learning Angebote zu fachwissenschaftlichen Grundvorlesungen in der Chemie die Studierenden bei der intensiven Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlichen Inhalten und mit der fächerübergreifenden Verknüpfung der Inhalte. Im Projekt Biologie macht Schule konzipieren Lehramtsstudierende Unterrichtseinheiten zu fachlichen Experimenten und führen diese in den integrierten Schülerlaboren der Universität mit Schulklassen durch. Ergänzt wird dieses Angebot durch Vorträge für Studierende und Lehrkräfte zu aktueller Forschung in den Lebenswissenschaften.

Schwerpunkt 2: Ausbau universitärer Lehr-Lernsettings zur Entwicklung von unterrichtsbezogenen Handlungskompetenzen

Um Lehramtsstudierende darin zu unterstützen, das wissenschaftliche Studium an der Universität handlungsintensiv und reflexionsfördernd mit schulischen Anwendungsfeldern zu verknüpfen, werden Lehr-Lernsettings ausgebaut, in denen sich Studierende in unterrichtsrelevanten Handlungssituationen erproben können und professionswissenschaftlich begleitet werden.

Drei neue UNI-Klassen mit den Schwerpunkten Sprachen, Naturwissenschaften und Inklusion ermöglichen die Umsetzung von Seminarkonzepten, in denen Studierende Unterricht mit Schulklassen erproben und durch video-unterstützte Live-Beobachtung von den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern ein unmittelbares Feedback erhalten. Darüber hinaus bereiten praxisorientierte Lehrertrainings zum Schwerpunkt Kommunikation und Classroom-Management die Studierenden auf den Umgang mit herausfordernden Gesprächs- und Unterrichtssituationen vor. Sie vermitteln zudem Handlungsroutinen, die den Einstieg in das Referendariat erleichtern. Die Profilqualifizierung Medienbildung und Digitalisierung bündelt übungsorientierte Trainingsangebote zum Einsatz von digitalen Medien im Unterricht. Phasenübergreifende Kooperationskonzepte ermöglichen den Studierenden darüber hinaus, ihre Fähigkeiten entsprechend den Anforderungen des Lehrerberufs zu erweitern.

Schwerpunkt 3: Vorbereitung auf ein inklusives Schulsystem

In enger Kooperation zwischen Erziehungswissenschaften und Fachdidaktiken werden Seminare, Materialien und Filme entwickelt, um Lehramtsstudierende auf die Herausforderungen im Umgang mit Inklusion vorzubereiten und dabei die vorhandene schul- und sonderpädagogische Expertise für die Ausbildung aller Lehramtsstudierenden nutzbar zu machen.

Im Rahmen des Inklusionspädagogischen Grundlagenmoduls setzen sich Studierende mit grundlegenden schulpädagogischen Fragen zur Inklusion wie z. B. Gerechtigkeit, Leistungserwartung und Übergängen auseinander. In einem neu entwickelten Online-Seminar werden anhand eines fiktiven Szenarios Grundlagen zum Thema inklusive Schulentwicklung vermittelt. Das Online-Angebot Inklusionsdidaktische Lehrbausteine, das unter Beteiligung der an der LMU vertretenen sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie der Fächer Deutsch, Geschichte, Musik, Mathematik, Chemie und Sozialkunde entwickelt wird, vermittelt Grundlagen zum Unterrichten in inklusiven Settings im Hinblick auf die beteiligten Fächer und in Bezug auf die Förderschwerpunkte Emotionale und soziale Entwicklung, Geistige Entwicklung, Hören, Lernen und Sprache. Das Teilprojekt PSYCH.e – Was Lehrerinnen und Lehrer über psychische Belastungen bei Jugendlichen wissen sollten stellt für alle drei Phasen der Lehrerbildung anhand von e-Learning-Modulen Informationen und Arbeitsmaterialien zu Ursachen, Entstehung, Symptomen, Diagnostik, Prävention etc. in Bezug auf psychische Belastungen bei Schulkindern zur Verfügung. Anhand von animierten Fallvignetten kann geübt werden, dieses Wissen anzuwenden.

Schwerpunkt 4: Studienbegleitendes Eignungscoaching und Erweiterung von Studienoptionen

Neben einer Erweiterung des Angebots zur Selbstprüfung der Eignung für den Lehrerberuf zielt Schwerpunkt 4 darauf ab, die Studierenden in der Entwicklung ihrer Lehrerpersönlichkeit studienbegleitend zu unterstützen. Im Projekt Coaching im Lehramt werden die Studierenden durch derzeit ca. 30 ausgebildete Coaches unter Einbindung des Self-Assessment-Tools „SeLF“ betreut. Neben Starter-Workshops für den Einstieg und zur Reflexion des Lehramtsstudiums (Studierende im 1. Semester) werden bedarfsorientiertes Einzel- oder Kleingruppencoachings (Studierende im 1. bis 9. Semester) sowie Trainings- und Coaching-Seminare (Studierende 3. bis 7. Semester) angeboten.

Zudem werden mit Hilfe eines neu entwickelten Online-Beratungsangebots zur Erweiterung von Studienoptionen Umstiegsmöglichkeiten auf andere Studiengänge transparenter gemacht. Studierende, die im Laufe des Studiums zu der Einsicht gelangen, dass der Lehrerberuf für sie nicht die richtige Wahl ist, wird es damit erleichtert, sich rechtzeitig für einen Studiengangwechsel zu entscheiden.

Schwerpunkt 5: Stärkung von Projektstrukturen: Einrichtung von drei zusätzlichen Professuren in den Fachdidaktiken

Für die Förderung der lehramtsspezifischen Zusammenarbeit übernehmen die Fachdidaktiken eine zentrale Aufgabe. Sie kooperieren mit den Fachwissenschaften beim Ausbau des Berufsfeldbezugs, werden für den Aufbau von UNI-Klassen in den stark fachlich gegliederten weiterführenden Schulen benötigt, sind unverzichtbar für die Entwicklung inklusionsdidaktischer Lehrbausteine für den Fachunterricht und beteiligen sich an der Qualifizierung von Eignungscoaches. Um sicherzustellen, dass alle Fachdidaktiken gleichermaßen von den in den vier Schwerpunkten initiierten Kooperationen profitieren können, ist es notwendig, einzelne fachdidaktische Arbeitsbereiche zu stärken, so dass sie mit mindestens einer Professur vertreten sind.

Daher wurden im Rahmen der Projektförderung in den folgenden bisher an der LMU nicht professoral vertretenen Fachdidaktik-Bereichen neue Professuren eingerichtet:

  • Chemie
  • Politische Bildung und Sozialkunde
  • Romanische Sprachen

Geplante Transferangebote

Den Fakultäten wird ein adaptiv nutzbares Maßnahmenspektrum angeboten, das sie dabei unterstützt, die konkret im Lehrbetrieb erfahrbare Vernetzung auszubauen und ihr lehramtsbezogenes Angebot unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen und heterogenen Aufgaben weiterzuentwickeln. Der durch die Vernetzung unterstützte Transfer erfolgt auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlicher Reichweite:

  • innerhalb eines Faches insbesondere durch die gezielt unterstütze Kooperationen zwischen Fachwissenschaften und Fachdidaktiken
  • zwischen Disziplinen, z. B. durch Entwicklung fächerübergreifender Lehr- und Unterrichtskonzepte oder durch die Entwicklung von Inklusionsdidaktischen Lehrbausteinen in der Kooperationen von Fachdidaktiken und Sonderpädagogik
  • zwischen Universität und Schule als zentrale Schnittstelle für die Realisierung des Berufsfeldbezugs, z. B. durch die Entwicklung phasenübergreifender Kooperationskonzepte, die Einrichtung von UNI-Klassen oder die Bereitstellung von audio-visuellen und onlinebasierten Lehr- bzw. Beratungsmaterialien, die so für alle Phasen nutzbar gemacht werden

Lehramtstypen, die das Vorhaben betrifft

  • Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
  • Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
  • Lehrämter der Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
  • Lehrämter der Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
  • Sonderpädagogische Lehrämter

Promotionsvorhaben

Auswahl:

  • Bärnreuter, Iris: Inklusionsdidaktische Netze im Mathematikunterricht der Grundschule – Adaption und Evaluation eines didaktischen Ansatzes zum gemeinsamen Lernen am gemeinsamen Gegenstand, abgeschlossen (Betreuer: Prof. Dr. Joachim Kahlert).
  • Behling, Franziska: Auswirkungen videobasierter Analysen sprachlich problematischer Situationen im Biologieunterricht auf die sprachsensible Diagnose- und Handlungskompetenz von Lehramtsstudierenden, in Arbeit (Betreuerin: Prof. Dr. Birgit Neuhaus).
  • Bjegac, Vesna: Symbolische Machtstrukturen in Konzeption und Umsetzung eines sprachsensiblen Fachunterrichts, in Arbeit (Betreuerin: Prof. Dr. Anja Ballis).
  • Förtsch, Christian: Fostering Students’ Conceptual Knowledge as Demanded in the Context of the German National Education Standards, in Arbeit (Betreuerin: Prof. Dr. Birgit Neuhaus).
  • Hoiß, Christian: Lehrkräfte als change agents – Konzepte für Schule und Hochschule, in Arbeit (Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Anselm).
  • Küchler, Adina: Herausforderung Inklusion: Ein Leitfaden für die Lehrerbildung, in Arbeit (Betreuer: Prof. Dr. Ewald Kiel).
  • Stannard, Michelle: Digital Culture, Digital Literacies, and English as a Foreign Language Education, in Arbeit (Betreuerin: Prof. Dr. Christiane Lütge)
  • Tillmann, Teresa: Investigating the role of the temperament trait sensory-processing sensitivity in occupa­tional stress: An example with teachers, in Arbeit (Betreuer: Prof. Dr. Ewald Kiel)

Partner innerhalb der Hochschule

Bei der Umsetzung von Lehrerbildung@LMU kooperiert das Münchner Zentrum für Lehrerbildung als zentrale Koordinierungsinstanz mit folgenden Einrichtungen:

  • Katholisch-Theologische Fakultät
  • Evangelisch-Theologische Fakultät
  • Fakultät für Betriebswirtschaft
  • Volkswirtschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften
  • Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft
  • Fakultät für Psychologie und Pädagogik
  • Fakultät für Kulturwissenschaften
  • Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
  • Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik
  • Fakultät für Physik
  • Fakultät für Chemie und Pharmazie
  • Fakultät für Biologie
  • Fakultät für Geowissenschaften
  • Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie)
  • Munich Center of the Learning Sciences (MCLS)
  • Unterrichtsmitschau und didaktische Forschung
  • Universitätsbibliothek (Einrichtung einer projektbezogenen open-access-Plattform)

Projekt- und teilprojektbezogene Kooperationen zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften

Insbesondere folgende Teilprojekte leisten wichtige Beiträge: 

  • Interdisziplinäre Veranstaltungsformate zwischen Fächern, die häufig kombiniert werden und fachliche Gemeinsamkeiten aufweisen, um fächerverbindende Unterrichtsinhalte mehrperspektivisch zu erschließen
  • Kooperationsveranstaltungen zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik innerhalb einer Disziplin, um die Vernetzung von fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Angeboten innerhalb eines Fachgebiets auszubauen
  • Mediendidaktische Lehrertrainings
  • UNI-Klassen
  • Entwicklung von inklusionsdidaktischen Veranstaltungskonzepten und audio-visuellen Lehrbausteinen für sechs Förderschwerpunkte durch Tandems aus Fachdidaktikern und Sonderpädagogen
  • Einsatz von erfahrenen Lehrkräften als Coaches, die gezielt Studieninhalte mit Anforderungen der Schulpraxis in Beziehung setzen

Partner außerhalb der Hochschule

Bei der Umsetzung von Lehrerbildung@LMU kooperiert das Münchner Zentrum für Lehrerbildung mit folgenden Organisationen und Kooperationspartnern:

  • Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
  • Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
  • Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München (UNI-Klassen Sprachen/Sozialwissenschaften und UNI-Klassen Naturwissenschaften)
  • Institutionen der zweiten Ausbildungsphase (z.B.: Regierung von Oberbayern)
  • Beirat des Münchener Zentrums für Lehrerbildung:
    • Prof. Dr. Johannes Mayr (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)
    • Prof. Dr. Ursula Münch (Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing)
    • Dr. Karin Oechslein (Direktorin des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung)
    • Dr. Christof Prechtl (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft)
    • Prof. Dr. Elsbeth Stern (ETH Zürich)
    • Beatrix Zurek (Stadtschulrätin der Landeshauptstadt München)
  • Partnerschulen im LMU-Schulnetzwerk
  • Münchner Lehrertraining e.V.

 

Projekt- und teilprojektbezogene Kooperationen mit Akteuren der zweiten und/oder dritten Phase der Lehrerbildung

Die Kooperation mit Akteuren der zweiten und/oder dritten Phase der Lehrerbildung wird durch ein Bündel an Maßnahmen sichergestellt. In allen vier Entwicklungsschwerpunkten wird die phasenübergreifende Kooperation durch die Beschäftigung von abgeordneten Lehrern, die jeweils zur Hälfte an Schule und Universität tätig sind, unterstützt. Phasenübergreifende Kooperationen werden zunächst dadurch realisiert, dass sich Angebote zugleich an Zielgruppen verschiedener Phasen der Lehrerbildung richten (Studierende und Referendare bzw. Studierende und Lehrkräfte) und den Austausch zwischen diesen fördern. Zusätzlich findet eine phasenübergreifende Zusammenarbeit in mehreren Teilprojekten statt, auch auf Ebene der Dozierenden, indem z. B. Vertreter der 2. Phase in die universitäre Lehre eingebunden oder Studierende in Bezug auf unterrichtspraktische Fragestellungen beraten werden. Die Folge ist ein konstanter Wissenstransfer zwischen beiden Institutionen. Darüber hinaus widmen sich mehrere Teilprojekte der phasenübergreifenden Vernetzung. Hierzu zählen die drei UNI-Klassen sowie die phasenübergreifende Kooperationskonzepte, die zusammen mit den Fakultäten umgesetzt werden.