Netzwerktagung (11/2019)

Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung

19. und 20. November 2019
Stadthalle Bonn-Bad Godesberg

QLB-Netzwerktagung 2017

Im Oktober 2017 trafen sich rund 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur ersten Netzwerktagung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" in Bonn.

© BMBF/Alexandra Roth

Die stärkere Vernetzung der lehrerbildenden Bezugswissenschaften gehört ebenso wie die Verknüpfung der hochschulischen Lehre mit der schulischen Praxis und die Stärkung des phasenübergreifenden Austauschs und Wissenstransfers zu den zentralen Herausforderungen der Lehrerbildung. Nahezu alle Projekte der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" agieren bereits in diesen zentralen Handlungsfeldern und bringen die Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung durch unterschiedlichste Maßnahmen und Formate voran.

Im Rahmen der Netzwerktagung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" 2019 werden Räume des Dialogs geschaffen, in denen praktische Erfahrungen geteilt und das Verständnis für die Fragestellungen und Arbeitsweisen aller an Studium, Lehre und (hoch)schulischer Organisationsentwicklung beteiligten Akteure gestärkt werden sollen.

Am ersten Tag der Veranstaltung werden die genannten Aspekte in unterschiedlichen Formaten und mit Hilfe der Vorstellung gelungener Beispiele und innovativer Ansätze aus den Projekten thematisiert. Am zweiten Veranstaltungstag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des QLB-Camp, eines themenspezifischen Barcamp-Formats, die Möglichkeit, für sie relevante Themen vorzuschlagen und so neue Aspekte einzubringen oder die Diskussion vom Vortag vertieft weiterzuführen.
 

QLB-Camp? Was ist das?

Im Rahmen der Netzwerktagung der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" am 19. und 20. November 2019 laden wir alle Teilnehmenden zum QLB-Camp, einem themenspezifischen Barcamp-Format ein.

Barcamps sind sogenannte  "Ad-hoc-Konferenzen", also offene, partizipative Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte ausschließlich von den Teilnehmern bestimmt werden. Barcamps gehen davon aus, dass alle etwas beizutragen haben: Alle vereint das Interesse an einem übergeordneten Thema, alle kommen mit Fragen, Ideen, Beispielen und Vorschlägen auf die Tagung. Diese offene Atmosphäre – bei der alle Teilnehmenden einer Veranstaltung aktiv werden, selbst gestalten,  einander berichten, zuhören, nachfragen, kritisieren, erläutern – wird bei Barcamps zum Prinzip.

Der Grundsatz lautet: "Keine Zuschauer, nur Teilnehmer!" Der offene Charakter der Veranstaltung hat Barcamps in wenigen Jahren zu großem Erfolg verholfen. Inzwischen ist die Nachfrage danach so groß geworden, dass zunehmend Themencamps veranstaltet werden, die sich speziellen Aspekten widmen, wie beim QLB-Camp zum Thema "Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung".

Woher kommt die Bezeichnung? "Bar" ist in der Informatik der Begriff für einen Platzhalter.

Ablauf des QLB-Camps

Vorstellungsrunde / Warm-Up am Vorabend

Am Anfang jedes Barcamps steht die Vorstellungsrunde – wir starten das QLB-Camp mit einem Warm-Up am Abend des 19. November 2019: Barcamp-Neulinge haben hier die Möglichkeit, sich mit dem Format vertraut zu machen, sich kennenzulernen und erste Ideen auszutauschen. Das bricht das Eis, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und erleichtert das spätere Netzwerken.

Vorschlagsrunde

Ohne Themenvorschläge gibt es keine Agenda! Die Themenvorschläge kommen ausschließlich von den Teilnehmenden. Sie stellen – unterstützt vom Moderator – ihre Themen den anderen Teilnehmenden vor. Das kann ein vorbereiteter Vortrag sein, die Präsentation eines Good-Practice-Beispiels oder die Erläuterung einer Fragestellung, eines Problems, mit dem sich jemand befasst und worüber er oder sie sich gerne austauschen will. Die Teilnehmer stimmen gemeinsam ab, ob sie die Session interessiert und mit wie vielen diese stattfinden könnte. So wird der Ablaufplan für sämtliche Sessions erst am Morgen des 20. November 2019 ab 9:00 Uhr gemeinsam erstellt, bevor ab 10.00 Uhr die ersten Sessions beginnen und wir uns um 13:00 Uhr wieder zu einer Feedbackrunde zusammenfinden.

Es besteht die Möglichkeit, vorab Themenvorschläge einreichen – auch diese werden in der Vorschlagsrunde am Morgen des 20. November zur Abstimmung gestellt.

Es muss nicht jeder eine Session anbieten, aber alle sind aufgefordert, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und so zum Gelingen des QLB-Camps beizutragen.

Themen beim QLB-CAMP

Das QLB-Camp ist ein Themencamp zum Schwerpunkt "Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung". Es gibt kein festes Programm und keine Unterscheidung zwischen Referenten und Zuhörern. Jeder Teilnehmer kann sich aktiv mit einer eigenen Session oder im Rahmen einer Session einbringen.

Im QLB-Camp am 20. November können alle Themen und Fragen aufgegriffen werden, die in den Foren am ersten Konferenztag offengeblieben oder noch gar nicht angesprochen worden sind. Angestoßene Diskussionen können fortgeführt und vertieft oder ganz neue Denkanstöße gesetzt werden.

Sie haben ein Thema, für das Sie auf dem QLB-Camp gerne die Patenschaft übernehmen möchten? Die eigentliche Themenvorstellung und Session-Planung finden zwar erst direkt am Morgen des zweiten Veranstaltungstages statt. Jedoch kann jeder bereits im Vorfeld Themen vorschlagen oder nachfragen.

Worüber möchten Sie gerne mit anderen diskutieren?

Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail mit dem Betreff: Themenvorschlag "QLB-Camp Netzwerktagung 2019" und einer Kurzbeschreibung Ihres Themenvorschlags (Name und Institution des Einreichenden, Titel der Session, Kurzbeschreibung max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen) an lehrerbildung@dlr.de. Ihr Vorschlag wird an dieser Stelle veröffentlicht.


Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an die Leiter und Koordinatoren der Projekte an den geförderten Hochschulen sowie deren Partner in der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung.

Die Anmeldung ist nur auf Einladung durch den Projektträger möglich.


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der rechten Spalte.