Fachtagung „Formen der (Re)Präsentation fachlichen Wissens. Ansätze und Methoden für die Lehrerbildung in den Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften“ an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel

Von 25. bis 27. Oktober 2018 trafen sich rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Community der Lehrerbildung zur Fachtagung  „Formen der (Re)Präsentation fachlichen Wissens. Ansätze und Methoden für die Lehrerbildung in den Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften“ an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel. Neben Teilnehmenden der CAU zu Kiel waren mehrere Projekte der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ vertreten.

CAU-Tagung "Formen der (Re-)Präsentation fachlichen Wissens"

Im Rahmen der Tagung wurden neben den übergreifenden Plenarvorträgen Beiträge aus vielen Fachdidaktiken der CAU, Workshops zur Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung und eine Posterausstellung aktueller QLB- und Nachwuchsprojekte zum Tagungsthema angeboten.

DLR Projektträger

Die Tagung "Formen der (Re-)Präsentation fachlichen Wissens. Ansätze und Methoden für die Lehrerbildung in den Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften" hatte zum Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher fachdidaktischer und bildungswissenschaftlicher Disziplinen zusammenzuführen, um gemeinsam fachspezifische und fächerübergreifende Formatierungen und Enkodierungen des Wissens zu erkunden und zu bewerten.

Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin für Lehramt, Wissenschaftskommunikation und Weiterbildung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof.´in Dr. Ilka Parchman und dem Projektleiter des QLB-Projektes Leap@CAU, Prof. Dr. Thilo Kleickmann sowie kurze Grußworte der Vertreterin des DLR-PT, Dr. Petra Post, startete ein umfang- und inhaltsreiches zweieinhalb-tägiges Programm.

Ausgewiesene Expertinnen und Experten, wie Prof.´in Dr. Uta Klusmann (IPN), Prof. Dr. Hans-Jörg Rheinberger (MPI für Wissenschaftsgeschichte), Prof.´in Dr. Katharina Scheiter (IWM Tübingen) und Prof. Dr. Jens Möller hielten die Keynotes, die das breite Spektrum des Themas sehr gut abbildeten.

Die Einzelvorträge aus den Fächern zeigten beindruckend die Vielfalt der (Re)Präsentationsformen und deren Nutzungspotentiale für die Lehrebildung und damit auch für den schulischen Unterricht.

Vertreten waren folgende Fächer bzw. Themen: Biologie/Deutsch (geistes- und naturwissenschaftliche Fachkommunikation), Biologie, Wirtschaft/Politik, Wirtschaftspädagogik, Sport, Chemie, Kunst, Kombination Mathematik und Informatik, Deutsch, DaZ/Sprachbildung, Englisch, Romanistik, Geschichte, Pädagogik (Praktikumsmentoring), Englisch, fächerverbindend und fächerübergreifend Deutsch/Geschichte/Informatik, Pädagogik (Lehrerbildung im digitalen Zeitalter) und Latein.

Die angeregten, tiefen Diskussionen zeigten deutlich die Bedeutung des Themas für die Lehrerbildung und begründeten neue Kooperationen sowohl zwischen verschiedenen Fächern als auch zwischen Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken sowie zwischen Projekten der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung".