Beispiel LMU München

UNI-Klassen ermöglichen die Umsetzung von Lehrkonzepten, in denen der Unterricht von Studierenden live in einen Nebenraum übertragen und zeitgleich von Kommilitonen und Lehrenden beobachtet wird. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zum Feedback und zur diskursiven Analyse des Unterrichtsgeschehens. Im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wird das Konzept auf Gymnasium und Realschule übertragen.

Im Weiteren gibt das Projekt über die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ gezielte Anreize um phasenübergreifende Lehrkonzepte zwischen erster und zweiter Phase der Lehrerbildung zu entwickeln. Diese Konzepte können an bestehende Projekte anschließen, wie z.B. Kooperationsseminare, Beratungsangebote von Seminarlehrern, Hospitationskurse für Studierende in Seminaren der zweiten Phase. Das Angebotsspektrum sollen allen Lehramtsfächern und –studiengänge umfassen. Elf Fächer sind aktuell beteiligt mit Themen wie „Religiöse und kulturelle Bildung im Kontext der Flüchtlingsfrage“ (Katholische Theologie), „Wenn Max Ernst den Computer schon gekannt hätte, dann…“ (Kunst), „Experts for all; Phasenübergreifende Kooperationsseminare; MUC Mobile University Classroom; Seminarrektorinnen beraten Studierende; Uni meets Ref“ (Grundschulpädagogik und -didaktik), „Forschungsbasiertes Multiplikator(inn)enprogramm; Sprachverwendung im inklusiven Deutschunterricht“ (Deutsch).