Beispiel Kassel

Im Rahmen des Projektes werden Maßnahmen entwickelt, mit denen die Reflexionsfähigkeit der Studierenden gestärkt werden soll. Diese Fähigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verbindung von theoretischem Wissen und beruflicher Handlungskompetenz. Dabei geht es auch um eine Selbstreflexion der eigenen Überzeugungen zum Lehrerberuf sowie der motivationalen Gründe, den Lehrerberuf anzustreben. Die Ausbildung einer Reflexionsfähigkeit ist bedeutsam für den gesamten Professionalisierungsprozess vom Beginn des Studiums bis in die berufliche Praxis hinein. Im Einzelnen strebt das Projekt in diesem Feld an:

(1) Die Optimierung der professionsbezogenen Eignungsabklärung und Beratung vom Studieneingang bis in die zweite Phase (durch die Ausweitung des Studienelements „Psychosoziale Basiskompetenzen für den Lehrerberuf“).

(2) Die Unterstützung der reflexiven Kompetenzentwicklung durch phasenübergreifen-de Portfolioarbeit (durch die Arbeit mit ePortfolio zu aufeinander abgestimmten Inhalten wie „Classroom-Management“ zwischen Universität und Studienseminaren).

(3) Die Förderung der Reflexion pädagogischer Situationen und unterrichtlicher Lehr-Lernprozesse durch Videostudien und Fallanalysen (durch den Einsatz von Unterrichtsvideos oder das Arbeiten mit dem Online-Fallarchiv Schulpädagogik).