2. Internationales Fachgespräch zur Inklusion

Am 30. November 2017 fand das 2. Internationale Fachgespräch der Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung - Didaktische Werkstatt an der Goethe Universität Frankfurt statt.

Zentrale Fragestellung des 2. Internationalen Fachgesprächs zur Inklusion in Frankfurt

Zentrale Fragestellung des 2. Internationalen Fachgesprächs zur Inklusion in Frankfurt

Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung, Goethe Universität Frankfurt

Es sollten aktuelle Entwicklungen, Erfahrungen und Herausforderungen der inklusiven Lehrer*innenbildung diskutiert werden. Die Teilnehmenden waren Lehrerinnen und Lehrer, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des QLB-Projektes, Vertreterinnen und Vertreter von Studienseminaren sowie am Thema Interessierte.

Die Diskussionsgrundlage bildete die Frage: Welche Bedarfe gibt es in Schulen und wie sollte sich die Lehrer*innenbildung verändern, um inklusive Bildung in der Schule zu ermöglichen?

Den Input für die Diskussion gaben Prof. Dr. Tanja Sturm, Professorin für Inklusion/Exklusion in Schule und Unterricht an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster (vormals: Professur für Inklusive Didaktik und Heterogenität, Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Schweiz) und Dr. Elisabeth Plate, Humboldt-Universität zu Berlin mit Unterstützung der Montag Stiftungen.

Ablauf des 2. Internationalen Fachgesprächs zur Inklusion

Ablauf des 2. Internationalen Fachgesprächs zur Inklusion

Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung, Goethe Universität Frankfurt

Das Gespräch startete mit einem kurzen Rückblick auf die Ergebnisse des 1. Internationalen Fachgesprächs am 2. Februar 2017. Des Weiteren gab es den Hinweis, dass das QLB-Projekt Level sich in der Pause mit digitalen Anwendungen für inklusiven Unterricht vorstellt.

Im Zentrum des Vortrags von Frau Prof. Sturm standen kontroverse Fragen zum gegenwärtigen Stand der Inklusion und der Rahmenbedingungen durch ein nach Leistungen gegliedertes Schulsystem und der Kategorisierung des Lehrerbildungssystems nach Bildungsgängen. Danach stellte sich die Referentin den Fragen der Teilnehmenden.

Teilnehmer des Frankfurter Fachgesprächs zum Thema Inklusion

Teilnehmer des Frankfurter Fachgesprächs zum Thema Inklusion.

Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung, Goethe Universität Frankfurt

Nach der Pause diskutierten alle Teilnehmenden in Kleingruppen die Frage: Wird Inklusion als grundlegender Ansatz für die Weiterentwicklung der gesamten (Hoch-) Schule verstanden sowie für die Weiterentwicklung des Bildungssystems und der Gesellschaft insgesamt?

Komprimiert präsentierte ein Vertreter bzw. eine Vertreterin die Ergebnisse anhand der Aufzeichnungen auf Flipcharts im Anschluss.

Anschließend stellte Frau Dr. Plate die Historie und die Neuerungen des Index für Inklusion vor.

Der Abend klang mit individuellen Diskussionen der Teilnehmenden aus.